09.11.2017

Wir wissen nicht, wie es weiter geht

Ich weiß nicht, wie es weiter gehen soll …

Wir alle kennen das, wenn es stressig wird und wir anfangen, den Überblick oder die Kontrolle zu verlieren. Oder auch nur vermeintlich – es reicht schon, das Gefühl zu haben, die Kontrolle zu verlieren. Wenn wir einfach nicht mehr klar denken können. Oft neigen wir dann dazu, in Gewohnheiten und Muster zu verfallen, die sich vielleicht irgendwann mal als sinnvoll und zielführend herausgestellt haben. In einer absoluten Stresssituation, in der sich die Dinge sehr stark verändern, muss das aber nicht unbedingt das Richtige sein. Deswegen ist das erste und allerwichtigste: Ruhe gewinnen.

1. Zur Ruhe kommen: die wichtigsten Dinge stabilisieren
Nehmen wir dazu ein Bild aus dem Flugzeug: Kommt es dort zur Krise, zum Druckabfall, müssen die wichtigsten Dinge stabilisiert werden. Im Flugzeug ist das die Sauerstoffversorgung. Wir müssen erst einmal die Maske aufsetzen und sehen, dass wir zum Atmen kommen.

Im unternehmerischen Alltag ist der Sauerstoff im übertragenen Sinne dann einfach die Ruhe. Wieder in einen Zustand zu kommen, in dem man klar denken kann. Wichtig ist, nicht in eine operative Hektik zu verfallen, nur weil man das Gefühl hat, unbedingt etwas tun zu müssen. Denn möglicherweise ist das, was ich dann tue, eher gewohnheits- oder vergangenheitsgetrieben und in der konkreten Situation nicht sinnvoll. Deswegen geht es entgegen der ersten Intuition gar nicht darum, möglichst viel zu tun, und sich in Aktivität zu stürzen, sondern darum Ruhe zu bewahren und einen klaren Kopf zu bekommen. Das A und O ist also »Ruhe«.

Wie gewinne ich Ruhe?
Dazu gibt es eine ganz einfache Sache und das ist – ganz banal – der Spaziergang. Einfach anfangen zu laufen und dann alle fünfzig oder hundert Schritte mal kurz innehalten und fragen: „Wie geht es mir jetzt?“ Und dann weiterlaufen. Das Aufgewühlt-Sein und die emotionale Aufgeladenheit entspannt sich und der Kopf wird klar. Das Spazierengehen ist in dem Fall vergleichbar mit Leistungs- und Emotionscoachings wie »Wingwave« oder »EMDR«. Die wechselseitige Bewegung der Füße und der Tapetenwechsel wirken wie eine »erste Hilfe«, um runterzukommen. Durch den unmittelbaren Bodenkontakt ist man zudem im wörtlichen Sinne geerdet. Und das kann jeder machen, auch ohne, dass es auffällt. Mal kurz rausgehen oder zur Not den Gang rauf und runter laufen – wie auch immer. Das ist so einfach, weil es jederzeit überall machbar ist. Und im Endeffekt muss ich so lange spazieren gehen, bis es mir gut geht.

2. Analysieren: Was ist eigentlich los?
Im zweiten Schritt geht es dann darum, zu fragen und herauszufinden, was eigentlich los ist, also die Analyse. „Ist die Situation, ist das, was sich gerade verändert, die Informationen, die ich bekommen habe, ist das jetzt wirklich so dramatisch, oder bewerte ich die nur dramatisch? Weil sie irgendeinen Punkt bei mir triggert und mich vielleicht persönlich betrifft, aber absolut gesehen vielleicht gar nicht so dramatisch ist?“ Versuchen Sie, die Situation so sachlich wie möglich zu analysieren und ganz bewusst die Fakten zu beschreiben. Ohne Bewertungen, Emotionen, Interpretationen – ganz nüchtern aufschreiben, was los ist. Und das dann vielleicht auch von anderen querchecken lassen. Schauen Sie sich Ihre Analyse an und konzentrieren Sie sich auf die Fakten. Das hilft und ist ein weiterer Baustein, um Ruhe zu gewinnen.

3. An Lösungen arbeiten
Und wenn Sie das haben, dann können Sie an Lösungen arbeiten. Setzen Sie sich hin – alleine oder gemeinsam mit anderen – und überlegen: „Was kann ich tun? Um was geht es, was ist jetzt ein sinnvoller Lösungsansatz?“ Auch hier nicht aus einer persönlichen Betroffenheit und Emotionalität heraus, sondern – soweit wie möglich eben – an der Sache orientiert. Erinnern Sie sich an Schritt 1 und verfallen Sie nicht in automatische Muster. Denn nicht jedes Muster führt dazu, dass wir die wichtigen und dringenden Dinge zuerst machen. Fragen Sie sich ganz bewusst:

  • Was ist wichtig?
  • Was ist dringend?

Ähnlich wie bei dem Flugzeugbeispiel geht es darum, dass die Dinge weiterlaufen, dass der Sauerstoff weiter da ist, dass die elementaren Dinge weiter gewährleistet werden. Das ist die Notversorgung, die Beatmung.

Und dann im nächsten Schritt, das muss nicht immer gleich dringend sein, an Strategien und Maßnahmen arbeiten, wie die Situation grundsätzlich gelöst werden kann, also nicht nur in der Notlage.

  • Was muss im Unternehmen verändert werden? 
  • Was muss bei mir selbst verändert werden, damit solche Situationen zukünftig vermieden werden können?

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Du hast es geschafft, die Menschen anzusprechen. Die Gruppe ist sehr heterogen und eine Gemeinsamkeit deshalb auch nicht leicht herzustellen. Durch die Erklärung von theoretischen Modellen zu (unterschiedlichen) Verhalten (auch in Change-Prozessen) fühlten sich alle angesprochen, ohne dass hier belehrend vorgegangen wurde. Dadurch konnten die Teilnehmer die Inhalte sehr gut annehmen. Die gemeinsame Basis für das weitere Vorgehen wurde gelegt.

Ingrid Blumenthal, Managing Director ALIUD PHARMA® GmbH, Vice President Generics Germany

Ich habe mich sehr lange mit dem Gedanken herumgetragen, einen Berater zu engagieren. Die Kosten waren das eine – aber die Befürchtung, mal wieder einen Berater zu bekommen, der nach „Schema-F“ unserem Unternehmen seinen Stempel aufdrücken möchte, das andere. Mit Herrn Overlack haben wir jedoch einen Berater gefunden, auf den DAS alles nicht zutrifft. Herr Overlack hört zu, erarbeitet mit allen am Prozess beteiligten Person eine individuelle auf das Unternehmen und ja, sogar auf die Person abgestimmte Vorgehensweise und Strategie. Zusammengefasst: Perfekt!!!

Stephan Romeike

Durch seine sehr angenehme und zielgerichtete Gesprächsführung konnten wir ein stimmiges Geschäftsmodell erarbeiten, strategische Ziele festlegen und mit der Maßnahmenplanung starten. Besonders erwähnen möchte ich, dass jeder Tag und alle zwischenzeitlichen Arbeiten sehr persönlich vorbereitet und durchgeführt wurde. Hierdurch und durch seine Art, sich einzubringen entstand in kurzes Zeit eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Herangehensweise war sehr effizient und ich bin mit den Ergebnissen hochzufrieden. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Max Schreier, Generalbevollmächtigter der ABF Apothekerin Eva Schreier e.K.

Sie haben für unser Unternehmen in professioneller Abwicklung das Projekt »Markteintrittsbewertung Nigeria« stets zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeführt.

Rehau AG & Co.

Dann noch ein kurzes Feedback zu dem heutigen Tag! Ich fand das richtig gut heute. Es war super, mal ein Feedback von allen Kollegen zu bekommen und auch ein Feedback weiter zu geben.

DTB Dachtechnik Briel GmbH & Co. KG

Erst mal ein herzliches Dankeschön an Sie für die tolle Leitung des Workshops. Ich hatte den Eindruck, dass Sie uns erreicht haben, es war nie langweilig und es waren wirklich einige gute Ideen dabei. Bin sehr gespannt, wie das in den nächsten Wochen läuft und ob alle Kollegen die »Übungen« auch ausprobieren.

DTB Dachtechnik Briel GmbH & Co. KG

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