11.04.2019

Müssen wir scheitern, um zu lernen?

Die rote Karte für unsere Lernerfahrungen

Lernen bedeutet, neue Informationen, Fähigkeiten und Erkenntnisse aufzunehmen und sich an diese zu erinnern, um sie in neuen Situationen und Umgebungen nachträglich auch anwenden zu können. Neu bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Lernende sich auf etwas Unbekanntes einlassen, dass er sich aus seiner Komfortzone herauswagen und in einen neuen Bereich hineinwagen muss. Einen Bereich, den er noch nicht so gut kennt – und der für ihn Unsicherheit, was sein Wissen, seine Erfahrung und seine Kompetenz anbelangt, bedeutet.

Lernen als Teil des Erfolgs
Wer unsicher ist, gibt in dem Moment der Unsicherheit die Kontrolle ab und braucht Mut und Vertrauen für das Neue. Zum Beispiel, wenn wir eine neue Ausbildung oder ein neues Studium beginnen, den Beruf oder das Unternehmen wechseln, in neue Technologien oder neue Märkte einsteigen. All das kann bedeuten, dass Erfahrungen, Ergebnisse oder auch Prozesse anders sind, als wir erwartet haben. Ist das der Fall, müssen wir uns anpassen, um unsere Ziele weiter anvisieren zu können und hoffentlich schlussendlich zu erreichen. Das heißt, der erfolgreiche Prozess der Anpassung – also das stetige Lernen – ist ein Teil des Erfolgs. Das setzt allerdings voraus, dass wir Veränderungen, die uns zum Anpassen auffordern, rechtzeitig erkennen können.

VUCA und Co. können unserer Wahrnehmung im Weg stehen
Das Erkennen von diesen Veränderungen wird in Zeiten von VUCA und Co. immer schwieriger oder ist teilweise gar nicht möglich. Wir wollen den Begriff VUCA an dieser Stelle nicht überstrapazieren, aber es ist deutlich zu erkennen, dass es Faktoren gibt, die uns, unsere Wahrnehmungsfähigkeit und unsere Offenheit für Signale deutlich reduzieren. Wenn wir uns zum Beispiel gestresst und bedroht fühlen, wird ganz automatisch unsere Wahrnehmung eingeschränkt. So können wir trotz guter Absicht und Offenheit, Veränderungen nicht wahrnehmen oder erst zu spät realisieren – und unser Verhalten nicht mehr zeitgerecht an sie anpassen.

Scheitern … die letzte Bastion
Wenn wir nicht erkennen, dass wir unsere Ziele auf dem geplanten Weg nicht erreichen können und uns anpassen müssen, laufen wir Gefahr, zu scheitern bzw. werden es mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit tun. Scheitern bietet uns damit die letzte Möglichkeit aus einer Situation, einer Erfahrung zu lernen. Was aber nicht bedeutet, dass Scheitern automatisch zu einer Lernerfahrung führt.

Die fünf wesentlichen Voraussetzungen, um aus Scheitern lernen zu können, sind:

  • Überwinden Sie Ihre Angst und setzen Sie sich offen mit der Erfahrung auseinander.
  • Respektieren Sie die Erfahrung und gehen Sie in die Reflexion.
  • Gewinnen Sie neue Erkenntnisse für sich.
  • Beschäftigen Sie sich mit Ihren Emotionen.
  • Tauschen Sie sich mit anderen Menschen aus.

Scheitern … die rote Karte
Scheitern ist keine Voraussetzung, um zu lernen. Wir können uns ganz hervorragend mit der entsprechenden Offenheit, Achtsamkeit und Anpassungsbereitschaft in neuen Umgebungen bewegen, uns anpassen und somit lernen. Scheitern ist sozusagen die rote Karte, die uns vorübergehend vom Spiel aussperrt, um über unser Verhalten nachzudenken und nach einer Strafzeit oder Verarbeitungszeit wieder mit neuem Reflektieren und mit neuen Erkenntnissen ins Spiel zu kommen. Scheitern ist das ultimative Signal unserer Umgebung, dass wir unser Verhalten, gegebenenfalls unser Denken, aber auch unsere Ziele anpassen müssen, um erfolgreich zu sein.

Scheitern ist die Chance, all die Lernerfahrungen nachzuholen, die wir zuvor nicht wahrgenommen oder missachtet haben.

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Du hast es geschafft, die Menschen anzusprechen. Die Gruppe ist sehr heterogen und eine Gemeinsamkeit deshalb auch nicht leicht herzustellen. Durch die Erklärung von theoretischen Modellen zu (unterschiedlichen) Verhalten (auch in Change-Prozessen) fühlten sich alle angesprochen, ohne dass hier belehrend vorgegangen wurde. Dadurch konnten die Teilnehmer die Inhalte sehr gut annehmen. Die gemeinsame Basis für das weitere Vorgehen wurde gelegt.

Ingrid Blumenthal, Managing Director ALIUD PHARMA® GmbH, Vice President Generics Germany

Ich habe mich sehr lange mit dem Gedanken herumgetragen, einen Berater zu engagieren. Die Kosten waren das eine – aber die Befürchtung, mal wieder einen Berater zu bekommen, der nach „Schema-F“ unserem Unternehmen seinen Stempel aufdrücken möchte, das andere. Mit Herrn Overlack haben wir jedoch einen Berater gefunden, auf den DAS alles nicht zutrifft. Herr Overlack hört zu, erarbeitet mit allen am Prozess beteiligten Person eine individuelle auf das Unternehmen und ja, sogar auf die Person abgestimmte Vorgehensweise und Strategie. Zusammengefasst: Perfekt!!!

Stephan Romeike

Durch seine sehr angenehme und zielgerichtete Gesprächsführung konnten wir ein stimmiges Geschäftsmodell erarbeiten, strategische Ziele festlegen und mit der Maßnahmenplanung starten. Besonders erwähnen möchte ich, dass jeder Tag und alle zwischenzeitlichen Arbeiten sehr persönlich vorbereitet und durchgeführt wurden. Hierdurch und durch seine Art, sich einzubringen, entstand in kurzer Zeit eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Herangehensweise war sehr effizient und ich bin mit den Ergebnissen hochzufrieden. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Max Schreier, Generalbevollmächtigter der ABF Apothekerin Eva Schreier e.K.

Sie haben für unser Unternehmen in professioneller Abwicklung das Projekt »Markteintrittsbewertung Nigeria« stets zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeführt.

Rehau AG & Co.

Dann noch ein kurzes Feedback zu dem heutigen Tag! Ich fand das richtig gut heute. Es war super, mal ein Feedback von allen Kollegen zu bekommen und auch ein Feedback weiter zu geben.

DTB Dachtechnik Briel GmbH & Co. KG

Erst mal ein herzliches Dankeschön an Sie für die tolle Leitung des Workshops. Ich hatte den Eindruck, dass Sie uns erreicht haben, es war nie langweilig und es waren wirklich einige gute Ideen dabei. Bin sehr gespannt, wie das in den nächsten Wochen läuft und ob alle Kollegen die »Übungen« auch ausprobieren.

DTB Dachtechnik Briel GmbH & Co. KG

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