26.06.2018

„Ich muss mich um alles selber kümmern“

Es gibt viele Unternehmer und Geschäftsführer, die das Gefühl haben, sich um alles selber kümmern zu müssen. Dieses Problem betrifft nicht nur kleine Unternehmer, sondern durchaus auch jene mit bis zu 100 oder mehr Mitarbeitern. Aber: Niemand muss alles selbst machen! Hilfreich ist eine kleine Typologie der Menschen in Unternehmen, um den Kern der Problematik auszumachen …

Die Kontrolltypen
Zum einen gibt es den Typ Mensch, der einfach alles unter Kontrolle halten möchte. Unternehmen mit diesem Menschentypus als Geschäftsführer sind nur für eine bestimmte Gruppe an Mitarbeiterpersönlichkeiten attraktiv. Nämlich für diejenigen, die keine Verantwortung übernehmen wollen, um irgendwo in Ruhe Dienst nach Vorschrift zu machen.

Die Gewohnheitstypen
Es gibt aber auch Führungskräfte, die durchaus erkennen, dass sie für wichtige Themen keine Zeit haben, aber aus der Gewohnheit nicht herauskommen. Die Folge: Für die Mitarbeiter wird es irgendwann zur Selbstverständlichkeit, wegen jeder Kleinigkeit zum Chef zu gehen. Zudem können sich schnell Gewohnheiten dahingehend entwickeln, dass Mitarbeiter diesen Wissensschatz anzapfen wollen, ohne herauszufinden, ob sie es nicht auch selber können. Vielfach geschieht das bei den »gutmeinenden« Chefs, die glauben, ihren Mitarbeitern etwas Gutes zu tun, indem sie ihnen helfen und gewisse Tätigkeiten »ersparen«. Sie mögen durchaus das Gefühl, gebraucht zu werden und zeigen gerne ihr Wissen. Dies geht allerdings zulasten der Zeit.

Die unmotivierten Typen
Es sind aber nicht nur die Geschäftsführer selbst, es gibt natürlich auch Mitarbeiter, die ihren Teil zu dem Problem beitragen. Insbesondere sind Mitarbeiter zu nennen, die ihre Aufgaben nicht kompetent ausfüllen können oder wollen. Jene, die nicht leistungswillig sind, sind aus meiner Erfahrung heraus so schnell wie möglich aus dem Unternehmen zu entlassen. Denn Leistungsunwillige werden von anderen Mitarbeitern als Referenz wahrgenommen und reduzieren das Niveau im Unternehmen oder zumindest besteht das Risiko, dass sie das tun. Zudem ziehen sie erhebliche Aufmerksamkeit in Form von Zeit, Geld und Energie von Führungskräften auf sich, sodass andere Projekte darunter leiden können.

Ich bin persönlich davon überzeugt, dass Menschen gerne Leistung bringen, wenn sie die richtige Aufgabe für sich gefunden haben, für die sie sich auch begeistern und motivieren können.

Die Delegationstypen
Bleiben die Mitarbeiter, die dazu neigen, Verantwortung nach oben zu delegieren, um dann sagen zu können: Ja, der Chef hat entschieden.

Für mich muss ein Geschäftsführer immer in der Lage sein, den Überblick zu bewahren, zu wissen, was gerade passiert, wo gegebenenfalls Not am Mann ist, wo Entscheidungen getroffen werden müssen, in welche Richtung das Unternehmen sich entwickeln muss und welche Maßnahmen und Projekte hierfür erforderlich sind. Dies geht nicht, wenn er sich um alles und jedes Detail kümmern muss.

Egal, welcher Typ Geschäftsführer Sie sind und welchen Typ Mitarbeiter Sie vor sich haben, Versuche der Aufwärtsdelegation sollten grundsätzlich mit aller Konsequenz entgegengewirkt werden. Mitarbeiter verfügen sehr häufig über die entsprechenden Qualifikationen und Fähigkeiten, selbst Entscheidungen treffen zu können und genau hierfür sind sie auch eingestellt worden.

zurück

Du hast es geschafft, die Menschen anzusprechen. Die Gruppe ist sehr heterogen und eine Gemeinsamkeit deshalb auch nicht leicht herzustellen. Durch die Erklärung von theoretischen Modellen zu (unterschiedlichen) Verhalten (auch in Change-Prozessen) fühlten sich alle angesprochen, ohne dass hier belehrend vorgegangen wurde. Dadurch konnten die Teilnehmer die Inhalte sehr gut annehmen. Die gemeinsame Basis für das weitere Vorgehen wurde gelegt.

Ingrid Blumenthal, Managing Director ALIUD PHARMA® GmbH, Vice President Generics Germany

Ich habe mich sehr lange mit dem Gedanken herumgetragen, einen Berater zu engagieren. Die Kosten waren das eine – aber die Befürchtung, mal wieder einen Berater zu bekommen, der nach „Schema-F“ unserem Unternehmen seinen Stempel aufdrücken möchte, das andere. Mit Herrn Overlack haben wir jedoch einen Berater gefunden, auf den DAS alles nicht zutrifft. Herr Overlack hört zu, erarbeitet mit allen am Prozess beteiligten Person eine individuelle auf das Unternehmen und ja, sogar auf die Person abgestimmte Vorgehensweise und Strategie. Zusammengefasst: Perfekt!!!

Stephan Romeike

Durch seine sehr angenehme und zielgerichtete Gesprächsführung konnten wir ein stimmiges Geschäftsmodell erarbeiten, strategische Ziele festlegen und mit der Maßnahmenplanung starten. Besonders erwähnen möchte ich, dass jeder Tag und alle zwischenzeitlichen Arbeiten sehr persönlich vorbereitet und durchgeführt wurde. Hierdurch und durch seine Art, sich einzubringen entstand in kurzes Zeit eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Herangehensweise war sehr effizient und ich bin mit den Ergebnissen hochzufrieden. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Max Schreier, Generalbevollmächtigter der ABF Apothekerin Eva Schreier e.K.

Sie haben für unser Unternehmen in professioneller Abwicklung das Projekt »Markteintrittsbewertung Nigeria« stets zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeführt.

Rehau AG & Co.

Dann noch ein kurzes Feedback zu dem heutigen Tag! Ich fand das richtig gut heute. Es war super, mal ein Feedback von allen Kollegen zu bekommen und auch ein Feedback weiter zu geben.

DTB Dachtechnik Briel GmbH & Co. KG

Erst mal ein herzliches Dankeschön an Sie für die tolle Leitung des Workshops. Ich hatte den Eindruck, dass Sie uns erreicht haben, es war nie langweilig und es waren wirklich einige gute Ideen dabei. Bin sehr gespannt, wie das in den nächsten Wochen läuft und ob alle Kollegen die »Übungen« auch ausprobieren.

DTB Dachtechnik Briel GmbH & Co. KG

bert.overlack GmbH Baldenaustraße 56 76437 Rastatt +49 7222 933037 +49 7222 933038 info@bertoverlack.de