08.07.2019

Haben Sie einen Notfallplan?

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was in Ihrem Unternehmen passieren würde, wenn Ihr Umsatz innerhalb kürzester Zeit um 10, 20, 30 oder gar 50 % einbrechen würde? Wahrscheinlich nicht – denn die wenigsten Unternehmer machen sich Gedanken über dieses Szenario und einen dazugehörigen Notfallplan. Viele sind davon überzeugt, dass sich Umsatzrückgänge oder wirtschaftliche Krisen so langsam ankündigen, dass noch genügend Raum und Zeit für passende Reaktionen bleibt.

Mir ging es genauso. Bis 2009 hatte ich ein erfolgreiches Unternehmen: In den Nullerjahren konnten wir eine stetige Umsatz- und Ergebnissteigerung erzielen, im Jahr 2007 feierten wir sogar Umsatzrekorde. Und plötzlich, sozusagen über Nacht, brachen im Januar 2009 unsere Umsätze um ca. 50 % ein. Nicht nur uns ging es so, auch unsere Marktbegleiter hatten mit Umsatzeinbrüchen zu kämpfen.

Wenn die Krise plötzlich kommt
Bis dato hätte ich mir nie vorstellen können, dass es in unserer Branche zu einer derartigen Entwicklung kommen könnte. Die Finanzkrise aus dem Jahr 2007 forderte ihren Tribut, der sich über die Lieferketten bis zu den einzelnen Unternehmen wie ein Tsunami ausbreitete. Zunächst nahm niemand etwas wahr, bis die Krise mit aller Macht zuschlug und in einer riesigen Welle über die Unternehmen hinwegrollte. Da ich keinen Notfallplan in der Tasche hatte, musste ich, neben der Sicherstellung des normalen Geschäfts, einen solchen entwickeln – ein Konzept für Kurzarbeit, einen Sozialplan für Kündigungen, Banken mussten informiert und ein komplettes Rekrutierungskonzept auf die Beine gestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt mussten wir davon ausgehen, dass der Einbruch des Marktes langfristig anhält.

Wie sieht es heute aus?
Heute befinden wir uns in einer ganz ähnlichen Situation wie 2009. Zwar gab es 2017 keine Weltfinanzkrise, dennoch bestehen hohe Risiken, dass eine konjunkturelle Entwicklung zu massiven Markteinbrüchen führt – und das schneller als man es sich vorstellen kann. So wie ich mir damals nicht vorstellen konnte, dass es jemals zu einem radikalen Einbruch der Umsatzzahlen kommt, so ist es heute auch für viele Unternehmer undenkbar, mit denen ich spreche. Ein konjunktureller Rückgang in vielen Branchen ist vorauszusehen und die Denke, hier würde genügend Zeit für Reaktionen bleiben, ist vorherrschend. Was aber, wenn nicht?

Vorsorge ist besser als Nachsorge
Nehmen Sie sich einen halben Tag Zeit und überlegen Sie, wie sich ein Umsatzeinbruch auf Ihr Unternehmen auswirkt. Welche Kosten können schnell angepasst werden, welche Effekte hätte ein solcher Einbruch auf Liquidität, Lagerbestände, eigene Verpflichtungen gegenüber Lieferanten usw.? Ziel dabei ist es nicht, sich übermäßig mit einem Notfallplan zu beschäftigen – aber Vorsorge ist besser als Nachsorge. Wenn dieser Plan einmal in der Schublade liegt, kann er bei Bedarf schnell zum Einsatz kommen. Ein Notfallplan besteht neben Szenarien für verschiedene Umsatzentwicklungen auch aus Anpassungsmöglichkeiten im Hinblick auf Kostenstrukturen. Welche sind variabel und können schnell angepasst werden, wie hoch sind die Fixkosten? Des Weiteren geht es um die Mitarbeiter: Welche sind entscheidend und müssen in jedem Fall gehalten werden und wie lässt sich das arbeitsrechtlich umsetzen? Wenn tatsächlich ein Notfall eintritt, benötigen Sie alle Kapazitäten, um die notwendigen Maßnahmen umzusetzen, um Kundenbeziehungen und Aufträge zu sichern und um den eigenen Mitarbeitern, Gesellschaftern und Geschäftspartnern Sicherheit zu vermitteln. Wenn vorher kein entsprechender Notfallplan entwickelt wurde, können diese Aufgaben wertvolle zeitliche und ggf. finanzielle Ressourcen blockieren. Sind Sie vorbereitet?

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Du hast es geschafft, die Menschen anzusprechen. Die Gruppe ist sehr heterogen und eine Gemeinsamkeit deshalb auch nicht leicht herzustellen. Durch die Erklärung von theoretischen Modellen zu (unterschiedlichen) Verhalten (auch in Change-Prozessen) fühlten sich alle angesprochen, ohne dass hier belehrend vorgegangen wurde. Dadurch konnten die Teilnehmer die Inhalte sehr gut annehmen. Die gemeinsame Basis für das weitere Vorgehen wurde gelegt.

Ingrid Blumenthal, Managing Director ALIUD PHARMA® GmbH, Vice President Generics Germany

Ich habe mich sehr lange mit dem Gedanken herumgetragen, einen Berater zu engagieren. Die Kosten waren das eine – aber die Befürchtung, mal wieder einen Berater zu bekommen, der nach „Schema-F“ unserem Unternehmen seinen Stempel aufdrücken möchte, das andere. Mit Herrn Overlack haben wir jedoch einen Berater gefunden, auf den DAS alles nicht zutrifft. Herr Overlack hört zu, erarbeitet mit allen am Prozess beteiligten Person eine individuelle auf das Unternehmen und ja, sogar auf die Person abgestimmte Vorgehensweise und Strategie. Zusammengefasst: Perfekt!!!

Stephan Romeike

Durch seine sehr angenehme und zielgerichtete Gesprächsführung konnten wir ein stimmiges Geschäftsmodell erarbeiten, strategische Ziele festlegen und mit der Maßnahmenplanung starten. Besonders erwähnen möchte ich, dass jeder Tag und alle zwischenzeitlichen Arbeiten sehr persönlich vorbereitet und durchgeführt wurden. Hierdurch und durch seine Art, sich einzubringen, entstand in kurzer Zeit eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Herangehensweise war sehr effizient und ich bin mit den Ergebnissen hochzufrieden. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Max Schreier, Generalbevollmächtigter der ABF Apothekerin Eva Schreier e.K.

Sie haben für unser Unternehmen in professioneller Abwicklung das Projekt »Markteintrittsbewertung Nigeria« stets zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeführt.

Rehau AG & Co.

Dann noch ein kurzes Feedback zu dem heutigen Tag! Ich fand das richtig gut heute. Es war super, mal ein Feedback von allen Kollegen zu bekommen und auch ein Feedback weiter zu geben.

DTB Dachtechnik Briel GmbH & Co. KG

Erst mal ein herzliches Dankeschön an Sie für die tolle Leitung des Workshops. Ich hatte den Eindruck, dass Sie uns erreicht haben, es war nie langweilig und es waren wirklich einige gute Ideen dabei. Bin sehr gespannt, wie das in den nächsten Wochen läuft und ob alle Kollegen die »Übungen« auch ausprobieren.

DTB Dachtechnik Briel GmbH & Co. KG

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