09.05.2019

Für eine Kultur der zweiten Chance

Das Potenzial der Restarter

Die Bedeutung von kleinen und mittleren Unternehmen – besonders auch Familienunternehmen – wird von Politik und Wirtschaft regelmäßig betont. Dem gegenüber stehen, insbesondere in Deutschland, große Vorbehalte in der Bereitstellung von finanziellen Mitteln für scheinbar gescheiterte Unternehmensgründer. Selbst wenn nach einmaligem Scheitern, intensiven Reflexionen und Lernerfahrung eine sehr gute Geschäftsidee entwickelt wurde, wird Restartern oder Wiedergründern die Finanzierung verwehrt. Warum?

Kein höheres Risiko bei Restartern
Das liegt einerseits an möglicherweise kulturellen Hintergründen. Andererseits aber auch an rechtlichen Rahmenbedingungen, der Besicherung von Darlehen und negativen Schufa-Einträgen infolge einer Insolvenz. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, als Unternehmer erfolgreich zu sein, bei Wiedergründern genauso groß ist wie bei Neugründern. Statistisch gesehen besteht also bei Restartern kein höheres Risiko – und damit stehen Vorbehalte und finanzielle Verwehrungen ohne Argumentation da.

Ein Plädoyer für die Kultur einer zweiten Chance
Für die Unternehmenslandschaft in Deutschland und Europa stellt sich nun also die Frage: Wie können unternehmerische Wiedergründungen attraktiver und in diesem Kontext politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, sodass Menschen, die sich engagieren wollen, auch die Möglichkeit dazu bekommen? Genau dafür möchte ich mit meinen Erfahrungen und mit diesem Artikel einstehen – und ein Plädoyer für die Kultur einer zweiten Chance statuieren.

Scheitern respektieren – und nicht abstrafen
Unternehmer zu sein bedeutet ein hohes Maß an Verantwortung – für Mitarbeiter, Kunden, Finanzgeber und andere Stakeholder. Aber auch und vor allem für den Erfolg des eigenen Unternehmens. Viele Unternehmer gehen für ihre Unternehmung, für ihre Überzeugung, für ihre Geschäftsidee nicht selten ein unerhebliches Risiko ein. Dafür sollten sie Respekt und Bewunderung ernten und nicht Spott und Chancenlosigkeit, wenn es zu einem Scheitern kommt.

Scheitern ist nicht kriminell
Eine Kultur der zweiten Chance bedingt, dass wir Unternehmersein als einen wertvollen Beitrag zur Struktur und Prägung unserer Gesellschaft sehen. Dass wir dahingehend Wachstum anerkennen ebenso wie die Sicherung von Arbeitsplätzen und das Vorantreiben von Innovation. Und sie untersagt, gescheiterte Unternehmer wie Versager oder gar Kriminelle zu behandeln. Wir alle lernen aus Erfahrungen, aus dem Ausprobieren von Neuem, aus dem Wagnis ins Unbekannte, aus Fehlern und Scheitern. Und natürlich auch aus Erfolgen. Hinter vieler dieser großen Erfolgsgeschichten stehen oft auch Erfahrungen von massiven Unternehmenskrisen, hervorgerufen durch Fehlentscheidungen, unerwartete oder politische Ereignisse, Wirtschaftskrisen, technologische Einbrüche oder Krankheit.

Fazit: Restarter haben ein großes Potenzial und können einen erheblichen Beitrag leisten, wenn sie denn die Möglichkeit dafür bekommen. Eine Gründungskultur 2.0 kann mit entsprechenden Mentoring- oder Coaching-Programmen samt entsprechender Fördertöpfe und Fonds Restarter unterstützen: Indem sie durch einen erfahrenen Coach, Mentor, Sparringspartner in ihren Scheitererfahrungen, im Reflexionsprozess, in der Analyse, in neuen Kenntnissen für die Zukunft und darin anschließend auch in der Umsetzung begleitet werden.

zurück

Du hast es geschafft, die Menschen anzusprechen. Die Gruppe ist sehr heterogen und eine Gemeinsamkeit deshalb auch nicht leicht herzustellen. Durch die Erklärung von theoretischen Modellen zu (unterschiedlichen) Verhalten (auch in Change-Prozessen) fühlten sich alle angesprochen, ohne dass hier belehrend vorgegangen wurde. Dadurch konnten die Teilnehmer die Inhalte sehr gut annehmen. Die gemeinsame Basis für das weitere Vorgehen wurde gelegt.

Ingrid Blumenthal, Managing Director ALIUD PHARMA® GmbH, Vice President Generics Germany

Ich habe mich sehr lange mit dem Gedanken herumgetragen, einen Berater zu engagieren. Die Kosten waren das eine – aber die Befürchtung, mal wieder einen Berater zu bekommen, der nach „Schema-F“ unserem Unternehmen seinen Stempel aufdrücken möchte, das andere. Mit Herrn Overlack haben wir jedoch einen Berater gefunden, auf den DAS alles nicht zutrifft. Herr Overlack hört zu, erarbeitet mit allen am Prozess beteiligten Person eine individuelle auf das Unternehmen und ja, sogar auf die Person abgestimmte Vorgehensweise und Strategie. Zusammengefasst: Perfekt!!!

Stephan Romeike

Durch seine sehr angenehme und zielgerichtete Gesprächsführung konnten wir ein stimmiges Geschäftsmodell erarbeiten, strategische Ziele festlegen und mit der Maßnahmenplanung starten. Besonders erwähnen möchte ich, dass jeder Tag und alle zwischenzeitlichen Arbeiten sehr persönlich vorbereitet und durchgeführt wurden. Hierdurch und durch seine Art, sich einzubringen, entstand in kurzer Zeit eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Herangehensweise war sehr effizient und ich bin mit den Ergebnissen hochzufrieden. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Max Schreier, Generalbevollmächtigter der ABF Apothekerin Eva Schreier e.K.

Sie haben für unser Unternehmen in professioneller Abwicklung das Projekt »Markteintrittsbewertung Nigeria« stets zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeführt.

Rehau AG & Co.

Dann noch ein kurzes Feedback zu dem heutigen Tag! Ich fand das richtig gut heute. Es war super, mal ein Feedback von allen Kollegen zu bekommen und auch ein Feedback weiter zu geben.

DTB Dachtechnik Briel GmbH & Co. KG

Erst mal ein herzliches Dankeschön an Sie für die tolle Leitung des Workshops. Ich hatte den Eindruck, dass Sie uns erreicht haben, es war nie langweilig und es waren wirklich einige gute Ideen dabei. Bin sehr gespannt, wie das in den nächsten Wochen läuft und ob alle Kollegen die »Übungen« auch ausprobieren.

DTB Dachtechnik Briel GmbH & Co. KG

bert.overlack GmbH Baldenaustraße 56 76437 Rastatt +49 7222 933037 +49 7222 933038 info@bertoverlack.de