15.07.2019

Eine Kultur für Restarter

Bert Overlack zeigt auf, weshalb es Restarter in Deutschland so schwer haben und was es für eine Kultur der zweiten Chance braucht

Politik und Wirtschaft machen es kleinen und mittleren Unternehmen – besonders Familienunternehmen – nach einem unternehmerischen Scheitern schwer, wieder Fuß zu fassen. „Es gibt in diesem Kontext große Vorbehalte, gescheiterten Unternehmern finanzielle Mittel für einen Restart zur Verfügung zu stellen, selbst wenn dem Restart eine sehr gute Geschäftsidee zu Grunde liegt“, erklärt Bert Overlack die Situation.

Neben dem kulturellen Hintergrund erschweren auch die rechtlichen Rahmenbedingungen den Weg der Wiedergründung. „Und das obwohl die Wissenschaft bewiesen hat, dass die Wahrscheinlichkeit für unternehmerischen Erfolg bei Neugründern genauso groß ist wie bei Restartern. Statistisch gesehen gibt es also keinen Grund, gescheiterten Unternehmern Steine in den Weg zu legen“, sagt Overlack.

Unternehmertum bedeutet, Verantwortung zu haben und für die eigene Sache zu brennen. „Deshalb sollten Unternehmer Respekt und Bewunderung ernten und nicht Spott und Chancenlosigkeit, egal, welchen Hintergrund sie mitbringen. „Es braucht eine Kultur der zweiten Chance, indem Unternehmersein als ein wertvoller Beitrag unserer Gesellschaft angesehen wird. Scheitern ist nicht kriminell – genauso wenig wie der zweite Versuch, als Unternehmer erfolgreich zu sein. Lassen Sie uns lieber aus Erfahrungen lernen und offen sein für Neues, Fehler und Scheitern“, betont Overlack, der aus eigener Erfahrung spricht.

Restarter haben ein großes Potenzial und können einen erheblichen Beitrag leisten, wenn sie denn die Möglichkeit dafür bekommen. Eine Gründungskultur 2.0 kann mit Maßnahmen dazu beitragen, unternehmerische Erfolgsgeschichten zu schreiben. Seine Erfahrungen als gescheiterter Unternehmer hat Bert Overlack in seiner Publikation ‚FuckUp – Das Scheitern von heute sind die Erfolge von morgen‘ festgehalten: www.bertoverlack.de/publikation/

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Du hast es geschafft, die Menschen anzusprechen. Die Gruppe ist sehr heterogen und eine Gemeinsamkeit deshalb auch nicht leicht herzustellen. Durch die Erklärung von theoretischen Modellen zu (unterschiedlichen) Verhalten (auch in Change-Prozessen) fühlten sich alle angesprochen, ohne dass hier belehrend vorgegangen wurde. Dadurch konnten die Teilnehmer die Inhalte sehr gut annehmen. Die gemeinsame Basis für das weitere Vorgehen wurde gelegt.

Ingrid Blumenthal, Managing Director ALIUD PHARMA® GmbH, Vice President Generics Germany

Ich habe mich sehr lange mit dem Gedanken herumgetragen, einen Berater zu engagieren. Die Kosten waren das eine – aber die Befürchtung, mal wieder einen Berater zu bekommen, der nach „Schema-F“ unserem Unternehmen seinen Stempel aufdrücken möchte, das andere. Mit Herrn Overlack haben wir jedoch einen Berater gefunden, auf den DAS alles nicht zutrifft. Herr Overlack hört zu, erarbeitet mit allen am Prozess beteiligten Person eine individuelle auf das Unternehmen und ja, sogar auf die Person abgestimmte Vorgehensweise und Strategie. Zusammengefasst: Perfekt!!!

Stephan Romeike

Durch seine sehr angenehme und zielgerichtete Gesprächsführung konnten wir ein stimmiges Geschäftsmodell erarbeiten, strategische Ziele festlegen und mit der Maßnahmenplanung starten. Besonders erwähnen möchte ich, dass jeder Tag und alle zwischenzeitlichen Arbeiten sehr persönlich vorbereitet und durchgeführt wurden. Hierdurch und durch seine Art, sich einzubringen, entstand in kurzer Zeit eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Herangehensweise war sehr effizient und ich bin mit den Ergebnissen hochzufrieden. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Max Schreier, Generalbevollmächtigter der ABF Apothekerin Eva Schreier e.K.

Sie haben für unser Unternehmen in professioneller Abwicklung das Projekt »Markteintrittsbewertung Nigeria« stets zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeführt.

Rehau AG & Co.

Dann noch ein kurzes Feedback zu dem heutigen Tag! Ich fand das richtig gut heute. Es war super, mal ein Feedback von allen Kollegen zu bekommen und auch ein Feedback weiter zu geben.

DTB Dachtechnik Briel GmbH & Co. KG

Erst mal ein herzliches Dankeschön an Sie für die tolle Leitung des Workshops. Ich hatte den Eindruck, dass Sie uns erreicht haben, es war nie langweilig und es waren wirklich einige gute Ideen dabei. Bin sehr gespannt, wie das in den nächsten Wochen läuft und ob alle Kollegen die »Übungen« auch ausprobieren.

DTB Dachtechnik Briel GmbH & Co. KG

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