14.11.2019

Agilität ohne Fehler geht nicht

Viele Unternehmen setzen sich mit agilen Führungsmethoden und -werkzeugen auseinander. Die schnellen und dynamischen Veränderungen, mit denen sie sich in unserer sogenannten VUCA Welt konfrontiert sehen, erfordern ein Umdenken, sowohl bei Führungskräften wie auch Mitarbeitern.

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Entscheidungen, die heute auf Basis von bestimmten Annahmen und Erwartungen getroffen werden, können sich schon morgen als falsch herausstellen – Unternehmen müssen hierauf reagieren können. Während Prozesse früher vor allem ergebnisorientiert waren und das Ziel eine möglichst perfekte Umsetzung der Ideen und Annahmen in ein Ergebnis forderten, so steht heute der Prozess selbst im Mittelpunkt und das Ergebnis ist nicht mehr vordefiniert sondern ergibt sich aus den verschiedenen Erkenntnissen und Einflussfaktoren während des Prozesses. Für Unternehmen und Projektteams bedeutet dies, dass in deutlich kürzeren Zyklen Zwischenergebnisse bewertet und anhand neuer Ergebnisse beurteilt und ggf. angepasst werden.

Der Charakter einer Welt mit schnellen und dynamischen Veränderungen bedingt zwangsläufig, dass sich Annahmen und Parameter ebenfalls schnell ändern können und damit ursprüngliche Ideen und Ziele bildlich über den Haufen geworfen werden können. Dies kann so weit gehen, dass ein Projekt komplett eingestellt werden muss, weil es sich nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll realisieren lässt, da der Bedarf am Markt bereits durch andere zwischenzeitlich abgedeckt wurde oder auch durch andere Gründe, etwa weil es neue Technologien gibt, weil sich an den politischen, gesellschaftlichen und globalen Rahmenbedingungen Veränderungen ergeben haben.

Scheitern als Chance

In einem traditionellen Denken würde man solche Projekte als gescheitert betrachten und die daran beteiligten Projektleiter und Projektmitarbeiter würden mit hoher Wahrscheinlichkeit einen „Makel“ bekommen, was nur im Zusammenhang mit dem Ergebnis des Projekts zu tun hat, aber nicht mit ihrer persönlichen und gemeinschaftlichen Leistung, die trotz gescheitertem Ergebnis sehr gut gewesen sein kann.

In einer agilen VUCA Welt lässt sich das Scheitern von Projekten nicht ausschließen, vielmehr ist die Möglichkeit des Scheiterns zu einem Bestandteil der Projektarbeit geworden und um Mitarbeiter für eine solche Projektarbeit gewinnen zu können, ist es wichtig, dass sich Führungsebenen in Unternehmen im Umgang mit gescheiterten Projekten und „gescheiterten“ Projektmitarbeitern neu gestalten.

Wenn Scheitern nicht mehr ein persönlicher Makel sein kann, sondern eine ganz normale in einer gewissen Wahrscheinlichkeit auftretende Option ist, die sich weder von Führungskräften noch Projektmitarbeitern oder Prozessen ausschließen lässt, dann dürfen Mitarbeiter für gescheiterte Projekte auch nicht mehr persönlich gebrandmarkt werden. Vielmehr sollten diese für ihren Mut und die Leistung in einem Projekt gewürdigt werden. Hierzu eigenen sich auch Events in denen Mitarbeiter über gescheiterte und erfolgreiche Projekte berichten, was sie aus diesen Projekten für sich gelernt haben und welche Erkenntnisse auch für Kollegen und Führungskräfte des Unternehmens von Interesse sein können. Das Berichten über gescheiterte Projekterfahrungen hilft den Beteiligten die eigenen Erfahrungen zu reflektieren und daraus lernen zu können und andere können aus der Berichterstattung Erkenntnisse für ihre eigene Arbeit mitnehmen und ableiten. Damit wird aus einem gescheiterten Projekt nicht nur ein Unkostenfaktor, sondern eine Investition in erfahrenere und selbstbewusstere Mitarbeiter.

Zu Erfahrungen des Scheiterns offen stehen zu können, diese nicht mehr unter den Teppich kehren zu müssen und in irgendeiner Weise vertuschen zu müssen, sondern offen dazu stehen zu können, ohne Angst vor Stigmatisierung , Verletzungen und anderer Nachteile haben zu müssen, führt dazu, dass Mitarbeiter offen miteinander und ihren Führungskräften kommunizieren können, dass sie mit mehr Mut und Engagement neue, im Ergebnis unbekannte Projekte annehmen und dass sie ein Bewusstsein für sich selbst, ihre Stärken, Kompetenzen und das Vertrauen in sich selbst, in die eigenen Fähigkeiten, auch mit Niederlagen und Scheitern umgehen zu können, entwickeln. Insofern zwingen uns die agilen Führungs- und Arbeitsmethoden dazu, nicht nur aus Erfolgen zu lernen, sondern auch Misserfolge und Erfahrungen aus Misserfolgen als gleichwertig zu den Erfahrungen aus Erfolgen zu bewerten.

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Du hast es geschafft, die Menschen anzusprechen. Die Gruppe ist sehr heterogen und eine Gemeinsamkeit deshalb auch nicht leicht herzustellen. Durch die Erklärung von theoretischen Modellen zu (unterschiedlichen) Verhalten (auch in Change-Prozessen) fühlten sich alle angesprochen, ohne dass hier belehrend vorgegangen wurde. Dadurch konnten die Teilnehmer die Inhalte sehr gut annehmen. Die gemeinsame Basis für das weitere Vorgehen wurde gelegt.

Ingrid Blumenthal, Managing Director ALIUD PHARMA® GmbH, Vice President Generics Germany

Ich habe mich sehr lange mit dem Gedanken herumgetragen, einen Berater zu engagieren. Die Kosten waren das eine – aber die Befürchtung, mal wieder einen Berater zu bekommen, der nach „Schema-F“ unserem Unternehmen seinen Stempel aufdrücken möchte, das andere. Mit Herrn Overlack haben wir jedoch einen Berater gefunden, auf den DAS alles nicht zutrifft. Herr Overlack hört zu, erarbeitet mit allen am Prozess beteiligten Person eine individuelle auf das Unternehmen und ja, sogar auf die Person abgestimmte Vorgehensweise und Strategie. Zusammengefasst: Perfekt!!!

Stephan Romeike

Durch seine sehr angenehme und zielgerichtete Gesprächsführung konnten wir ein stimmiges Geschäftsmodell erarbeiten, strategische Ziele festlegen und mit der Maßnahmenplanung starten. Besonders erwähnen möchte ich, dass jeder Tag und alle zwischenzeitlichen Arbeiten sehr persönlich vorbereitet und durchgeführt wurden. Hierdurch und durch seine Art, sich einzubringen, entstand in kurzer Zeit eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Herangehensweise war sehr effizient und ich bin mit den Ergebnissen hochzufrieden. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Max Schreier, Generalbevollmächtigter der ABF Apothekerin Eva Schreier e.K.

Sie haben für unser Unternehmen in professioneller Abwicklung das Projekt »Markteintrittsbewertung Nigeria« stets zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeführt.

Rehau AG & Co.

Dann noch ein kurzes Feedback zu dem heutigen Tag! Ich fand das richtig gut heute. Es war super, mal ein Feedback von allen Kollegen zu bekommen und auch ein Feedback weiter zu geben.

DTB Dachtechnik Briel GmbH & Co. KG

Erst mal ein herzliches Dankeschön an Sie für die tolle Leitung des Workshops. Ich hatte den Eindruck, dass Sie uns erreicht haben, es war nie langweilig und es waren wirklich einige gute Ideen dabei. Bin sehr gespannt, wie das in den nächsten Wochen läuft und ob alle Kollegen die »Übungen« auch ausprobieren.

DTB Dachtechnik Briel GmbH & Co. KG

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